Keine ausgewählt
Als Belohnung für seine bislang sehr guten Saisonleistungen erhielt Luis Rauch einen Startplatz in der nationalen Gruppe beim NK Continental Cup im steirischen Eisenerz (16.-18.01.2026). Damit durfte der Jugendathlet aus Bizau sein Debüt bei den Erwachsenen in der zweiten Liga geben. Luis hatte, wie anfangs alle Rookys, mit der geringeren Anlaufgeschwindigkeit zu kämpfen, präsentierte sich jedoch auf der Langlaufloipe gewohnt stark und zeigte keinerlei Respekt "vor den Großen". 

Beim Individual Gundersen am Samstag lag Luis nach dem Springen auf der HS109 auf Platz 54. Bei einer Weite von 82,5 Meter startete er anschließend mit einem Rückstand von 3:05 Minuten in den 10-Km-Langlauf, konnte sich auf der anspruchsvollen Loipe in der Eisenerzer Ramsau um 10 Plätze verbessern und beendete seinen ersten COC auf dem 44. Rang. In der Loipe war Luis nur 28,5 Sekunden langsamer als der Sieger Andreas Gfrerer, und 1:27 Minuten hinter dem schnellsten Langläufer, David Thuer aus Innsbruck.

Am Samstag stand das Wettkampfformat Express Race auf dem Programm, wobei Luis als 56. nach dem Springen nur eine Runde über 1,4 km zu absolvieren hatte. Die Besten mussten diese Strecke bis zu viermal bewältigen. Da an diesem Tag aufgrund der Windverhältnisse kein Sprungdurchgang durchgeführt werden konnte, wurde das Ergebnis vom PCR (provisorischer Sprung vor dem Wertungssprung am Freitag) herangezogen. Luis konnte sich mit der 41. Laufzeit noch auf Platz 47 verbessern. Nur die besten Dreißig kamen in die zweite Runde, die besten Zehn kämpften in der 4. Runde um den Sieg.

Den Abschluss des COC-Wochenendes in Eisenerz hätte am Sonntag das Format Individual Massenstart bilden sollen. Über 10 km mit Massenstart schuf sich Luis Rauch mit Platz 30, bei einem Rückstand von 1:11 Minuten auf den Langlaufsieger, eine hervorragende Ausgangsposition, um von seinem COC-Debüt auch noch einen COC-Punkt mit nach Hause zu nehmen. Leider konnte wetterbedingt das Skispringen nicht durchgeführt werden, weshalb auch keine Gesamtwertung zustande kam.

Der Dominator der Bewerbe am Freitag und am Samstag war der 19-jährige Andreas Gfrerer aus St. Veit im Pongau. Der Salzburger gewann beide Wettkämpfe mit der besten Sprungleistung und zeigte sich beim Express Race auch als sehr guter Sprinter.