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Gleich drei SCBW-Athleten aus dem Lager Skispringen und Nordische Kombination haben am Wochenende 09.-11. Januar mit bemerkenswerten Leistungen bei internationalen Wettkämpfen aufgezeigt.
Niklas Bachlinger vom WSV Schoppernau reiste unmittelbar nach dem Tourneespringen von Bischofshofen zum nächsten Continental Cup-Springen nach Sapporo. 6 Athleten des A- und B-Kaders bildeten das ÖSV-Team, zu den Tourneespringern Aigner (Tirol), Bachlinger (Vbg), Leitner (Tirol) und Smid (Knt) kamen mit Hannes Landerer und Raphael Zimmermann noch zwei weitere Tiroler dazu. In Japan standen auf der Olympiaschanze HS137 drei Wettkämpfe auf dem Programm. Nur zwei konnten durchgeführt werden. Heftiger Schneefall bereits bei der Anreise und an beiden Wettkampftagen (10. und 11. Januar) gepaart mit stark wechselndem Wind machten die Bewerbe unberechenbar und ein wenig zur Lotterie. Am Sonntag konnte, nach Absage des Morgen-Springens und mehreren Verschiebungen, wegen dem zunehmenden Schnee am Nachmittag nur ein Wertungsdurchgang durchgebracht werden. Damit gab es auch keine Möglichkeit zur Verbesserung, wie es Niklas am Samstag im zweiten Durchgang eindrucksvoll gelungen ist.
Niklas Bachlinger lag nach dem ersten Durchgang mit einer Weite von 122,5 Meter auf Platz 11. In Führung lag Robin Pedersen (NOR) vor Keiichi Sato (JAP), bester vom ÖSV-Team war Clemens Aigner auf Platz 9. Im Zweiten gelang Niklas ein sehr guter Sprung auf 131,0 Meter (Höchstweite im 2.). Damit lag der Schoppernauer auch nach den folgenden acht Springern in Führung. Erst Sato gelang es, mit 126,5 Meter Bachlinger um 4,5 Punkte zu übertreffen. Als Letzter stieß sich Robin Pedersen vom Startbalken ab und landete bei 125,0 Meter. Das reichte nur für den zweiten Platz, ex eaquo mit Niklas Bachlinger, der damit nach Innsbruck 2021 zum dritten Mal bei einem COC auf das Podest sprang. Einen speziellen Bezug zu Innsbruck 2021, wo Niklas einmal nur von Oldy Simon Ammann geschlagen wurde, gab es auch. Der 44-jährige Schweizer reihte sich 8,5 Punkte hinter Bachlinger und Pedersen auf Platz 4 ein.
Am Sonntag hatte Niklas nicht das Glück des Tüchtigen. Er musste zweimal vom Startbalken und dadurch viel Zeit im Schneegestöber verbringen. Bei 1,6 m/sek Aufwind gelang ihm zwar ein guter Sprung auf 126,5 Meter (nur drei Athleten sprangen über 130 Meter), 21,3 Wind- und Gatepunkte Abzug ließen in diesem Wettkampf jedoch nichts Besseres als Platz 16. zu. Nach Aussage von Niklas war es "ein verschenkter Tag". Starker Aufwind muss nicht immer ein Vorteil sein. So ist Sapporo, bei schlechtem Wetter total unberechenbar. Mit einem Podestplatz in der Tasche und viel Motivation für konstant gute Leistungen reiste Niklas mit seinen Kumpels am Montag weiter nach Peking und Zhangjiakou, wo Dienstag und Mittwoch zwei Springen auf der Olympiaschanze von 2022 ausgetragen werden (HS140).
Johannes Pölz vom SC Schwarzenberg war zur selben Zeit (09./10.01.) beim FIS Cup auf der HS140 in Klingenthal im Einsatz und fixierte dort am Freitag seinen ersten Sieg in der dritten Liga. Der zweifache Junioren-Weltmeister von 2024 (Team und Mixed-Team) konnte sich überraschend gegen seine Teamkollegen Jani Reisenauer (28), Jakob Steinberger (20) und Stefan Rainer (26) durchsetzen. Am Samstag setzte der 20-jährige Grundwehrdiener mit dem 4. Platz noch einen drauf und sicherte sich damit sehr wahrscheinlich einen Startplatz in der nationalen Gruppe für den Continental Cup am 24./25. Januar in Eisenerz, wo er dann auf Niklas Bachlinger treffen würde. Johannes hatte nach der fünfwöchigen Bundesheer-Grundausbildung in Gratkorn (nahe Graz) im Sommer verständlicherweise einen Trainingsrückstand und hart um seine Position kämpfen müssen. Nun dürfte sein Fokus wieder voll beim Skispringen liegen, was seine guten Leistungen vermuten lassen.
Nicht zuletzt gab Luis Rauch vom SV Bizau eine weitere Talentprobe beim FESA Cup der Nordischen Kombinierer, am 10./11.01. in Chaux-Neuve (FRA), ab. Beim Individuell Massenstart lief der 16-jährige Stamsschüler über 10 km mit der Spitze mit und belegte mit einem Rückstand von 21 Sekunden den hervorragenden 6. Platz. Es muss angemerkt werden, dass beim FESA Cup (Cup der Alpenländer) Junioren ab dem Jahrgang 2006 startberechtigt sind, was die Leistung von Luis unterstreicht. Dieses Langlaufergebnis dürfte den talentierten Bizauer auch sehr für den Wertungssprung motiviert haben, wo er mit 99,0 Meter (HS118) einen Top Sprung in den Aufsprung zauberte und nur einen Platz in der Gesamtwertung verlor. Platz 7 im FESA Cup ist eine bemerkenswerte Leistung von Luis, die von ihm in dieser Dimension wahrscheinlich nicht laufend erwartet werden kann. Am Sonntag reihte sich Luis Rauch mit einer Weite von 94,5 Meter auf dem 40. Platz ein und startete mit einem Rückstand von 2:44 Minuten in den Individuel Gundersen Langlauf über 5 km. Luis lief mit der sechstbesten Laufzeit bis auf Platz 24 nach vor und bestätigte seine Stärken im Langlaufbereich.
Niklas Bachlinger vom WSV Schoppernau reiste unmittelbar nach dem Tourneespringen von Bischofshofen zum nächsten Continental Cup-Springen nach Sapporo. 6 Athleten des A- und B-Kaders bildeten das ÖSV-Team, zu den Tourneespringern Aigner (Tirol), Bachlinger (Vbg), Leitner (Tirol) und Smid (Knt) kamen mit Hannes Landerer und Raphael Zimmermann noch zwei weitere Tiroler dazu. In Japan standen auf der Olympiaschanze HS137 drei Wettkämpfe auf dem Programm. Nur zwei konnten durchgeführt werden. Heftiger Schneefall bereits bei der Anreise und an beiden Wettkampftagen (10. und 11. Januar) gepaart mit stark wechselndem Wind machten die Bewerbe unberechenbar und ein wenig zur Lotterie. Am Sonntag konnte, nach Absage des Morgen-Springens und mehreren Verschiebungen, wegen dem zunehmenden Schnee am Nachmittag nur ein Wertungsdurchgang durchgebracht werden. Damit gab es auch keine Möglichkeit zur Verbesserung, wie es Niklas am Samstag im zweiten Durchgang eindrucksvoll gelungen ist.
Niklas Bachlinger lag nach dem ersten Durchgang mit einer Weite von 122,5 Meter auf Platz 11. In Führung lag Robin Pedersen (NOR) vor Keiichi Sato (JAP), bester vom ÖSV-Team war Clemens Aigner auf Platz 9. Im Zweiten gelang Niklas ein sehr guter Sprung auf 131,0 Meter (Höchstweite im 2.). Damit lag der Schoppernauer auch nach den folgenden acht Springern in Führung. Erst Sato gelang es, mit 126,5 Meter Bachlinger um 4,5 Punkte zu übertreffen. Als Letzter stieß sich Robin Pedersen vom Startbalken ab und landete bei 125,0 Meter. Das reichte nur für den zweiten Platz, ex eaquo mit Niklas Bachlinger, der damit nach Innsbruck 2021 zum dritten Mal bei einem COC auf das Podest sprang. Einen speziellen Bezug zu Innsbruck 2021, wo Niklas einmal nur von Oldy Simon Ammann geschlagen wurde, gab es auch. Der 44-jährige Schweizer reihte sich 8,5 Punkte hinter Bachlinger und Pedersen auf Platz 4 ein.
Am Sonntag hatte Niklas nicht das Glück des Tüchtigen. Er musste zweimal vom Startbalken und dadurch viel Zeit im Schneegestöber verbringen. Bei 1,6 m/sek Aufwind gelang ihm zwar ein guter Sprung auf 126,5 Meter (nur drei Athleten sprangen über 130 Meter), 21,3 Wind- und Gatepunkte Abzug ließen in diesem Wettkampf jedoch nichts Besseres als Platz 16. zu. Nach Aussage von Niklas war es "ein verschenkter Tag". Starker Aufwind muss nicht immer ein Vorteil sein. So ist Sapporo, bei schlechtem Wetter total unberechenbar. Mit einem Podestplatz in der Tasche und viel Motivation für konstant gute Leistungen reiste Niklas mit seinen Kumpels am Montag weiter nach Peking und Zhangjiakou, wo Dienstag und Mittwoch zwei Springen auf der Olympiaschanze von 2022 ausgetragen werden (HS140).
Johannes Pölz vom SC Schwarzenberg war zur selben Zeit (09./10.01.) beim FIS Cup auf der HS140 in Klingenthal im Einsatz und fixierte dort am Freitag seinen ersten Sieg in der dritten Liga. Der zweifache Junioren-Weltmeister von 2024 (Team und Mixed-Team) konnte sich überraschend gegen seine Teamkollegen Jani Reisenauer (28), Jakob Steinberger (20) und Stefan Rainer (26) durchsetzen. Am Samstag setzte der 20-jährige Grundwehrdiener mit dem 4. Platz noch einen drauf und sicherte sich damit sehr wahrscheinlich einen Startplatz in der nationalen Gruppe für den Continental Cup am 24./25. Januar in Eisenerz, wo er dann auf Niklas Bachlinger treffen würde. Johannes hatte nach der fünfwöchigen Bundesheer-Grundausbildung in Gratkorn (nahe Graz) im Sommer verständlicherweise einen Trainingsrückstand und hart um seine Position kämpfen müssen. Nun dürfte sein Fokus wieder voll beim Skispringen liegen, was seine guten Leistungen vermuten lassen.
Nicht zuletzt gab Luis Rauch vom SV Bizau eine weitere Talentprobe beim FESA Cup der Nordischen Kombinierer, am 10./11.01. in Chaux-Neuve (FRA), ab. Beim Individuell Massenstart lief der 16-jährige Stamsschüler über 10 km mit der Spitze mit und belegte mit einem Rückstand von 21 Sekunden den hervorragenden 6. Platz. Es muss angemerkt werden, dass beim FESA Cup (Cup der Alpenländer) Junioren ab dem Jahrgang 2006 startberechtigt sind, was die Leistung von Luis unterstreicht. Dieses Langlaufergebnis dürfte den talentierten Bizauer auch sehr für den Wertungssprung motiviert haben, wo er mit 99,0 Meter (HS118) einen Top Sprung in den Aufsprung zauberte und nur einen Platz in der Gesamtwertung verlor. Platz 7 im FESA Cup ist eine bemerkenswerte Leistung von Luis, die von ihm in dieser Dimension wahrscheinlich nicht laufend erwartet werden kann. Am Sonntag reihte sich Luis Rauch mit einer Weite von 94,5 Meter auf dem 40. Platz ein und startete mit einem Rückstand von 2:44 Minuten in den Individuel Gundersen Langlauf über 5 km. Luis lief mit der sechstbesten Laufzeit bis auf Platz 24 nach vor und bestätigte seine Stärken im Langlaufbereich.