Keine ausgewählt
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Den Silvestertag verbrachte Niklas mit noch deutich spürbaren Nachwirkungen von seiner Engelberg-Grippe in seiner Wohnung in Innsbruck und hatte viel Zeit darüber nachzudenken, ob er weiterhin einen Starplatz im COC-Team haben würde oder sich am 9 Jänner beim FIS Cup in Klingenthal wiederfinden werde. Am Neujahrstag hat sich dann sein Energielavel schlagartig von gefühlten 10% auf 90% gesteigert. Ein abendlicher Anruf von Trainer Stefan Kaiser ließ plötzlich wieder Hoffnung aufkommen, dass 2026 alles gut wird. Müller und Landerer waren zum Jahreswechsel ebenfalls an Grippe erkrankt und nicht in der Lage, bei der Tournee in der nationalen Gruppe an den Start zu gehen. Nach weiteren 16 Stunden des Zitterns kam Freitagmittag (02.01.226) die fixe Zusage, Niklas darf bei der 74. Vierschanzentournee springen. Ab da hatte er noch 24 Stunden Zeit, seine "sieben Zwecktschken" zusammen zu haben und keine Zeit zum Grübeln. Nach 17 Jahren, als Baltas Schneider 2009 zum letzten Mal bei der Tournee zum Einsatz kam, war wieder ein Skispringer aus dem Bregenzerwald am Ablauf, mit Startnummer 1 durfte Niklas die Quali und sein erstes offizielles Tourneespringen eröffnen.
Innsbruck bot als dritte Station der Vierschanzentournee ein mega Spektakel. 22400 Zuschauer verwandelten das Bergiselstadion in einen Hexenkessel und die weltbesten Skispringer sorgten für einen enorm spannenden Wettkampf auf höchstem Niveau. Niklas Bachlinger lieferte als 34. der Qualifikation dem 17. Vladimir Zografski ein packendes K.o.-Duell, das der 32-jährige Bulgare aufgrund minimal schlechterer Windverhältnisse für sich entscheiden konnte. Beide landeten exakt bei 120,0 Meter am K-Punkt und erhielten Haltungsnoten von dreimal 17,0. Zografski schaffte mit einem Plus von 3,4 Punkten als 27. den Finaleinzug und beendete das Bergiselspringen auf Platz 23. Dem Schoppernauer fehlten nur 1,5 Punkte oder umgerechnet ein Meter für den fünften Platz der Lucky-Looser-Wertung, um den zweiten Durchgang und damit seinen ersten Weltcuppunkt zu erreichen. Im Endergebnis belegte Niklas den sehr guten 36. Platz. Mit Granerud (31.), Geiger (31.), Wellinger (37.) und Stoch (41.), getrennt durch vier Punkte, war der Bregenzerwälder damit in prominenter Gesellschaft. Mit dem großen Unterschied, dass die vier Genannten schon tausende Weltcup Punkte erreicht und alle möglichen Titel gewonnen haben. Niklas durfte dafür nach seinem Sprung 22 folgende Springer lang auf dem Leader-Sessel Platz nehmen und in die Kameras strahlen. Insbesondere bei einer Vierschanzentournee für den Rookie ein unvergessliches Highlight.
Innsbruck bot als dritte Station der Vierschanzentournee ein mega Spektakel. 22400 Zuschauer verwandelten das Bergiselstadion in einen Hexenkessel und die weltbesten Skispringer sorgten für einen enorm spannenden Wettkampf auf höchstem Niveau. Niklas Bachlinger lieferte als 34. der Qualifikation dem 17. Vladimir Zografski ein packendes K.o.-Duell, das der 32-jährige Bulgare aufgrund minimal schlechterer Windverhältnisse für sich entscheiden konnte. Beide landeten exakt bei 120,0 Meter am K-Punkt und erhielten Haltungsnoten von dreimal 17,0. Zografski schaffte mit einem Plus von 3,4 Punkten als 27. den Finaleinzug und beendete das Bergiselspringen auf Platz 23. Dem Schoppernauer fehlten nur 1,5 Punkte oder umgerechnet ein Meter für den fünften Platz der Lucky-Looser-Wertung, um den zweiten Durchgang und damit seinen ersten Weltcuppunkt zu erreichen. Im Endergebnis belegte Niklas den sehr guten 36. Platz. Mit Granerud (31.), Geiger (31.), Wellinger (37.) und Stoch (41.), getrennt durch vier Punkte, war der Bregenzerwälder damit in prominenter Gesellschaft. Mit dem großen Unterschied, dass die vier Genannten schon tausende Weltcup Punkte erreicht und alle möglichen Titel gewonnen haben. Niklas durfte dafür nach seinem Sprung 22 folgende Springer lang auf dem Leader-Sessel Platz nehmen und in die Kameras strahlen. Insbesondere bei einer Vierschanzentournee für den Rookie ein unvergessliches Highlight.
Das Finale in Innsbruck entwickelte sich schlussendlich zu einem Krimi mit einer Entscheidung im Zehntelbereich. Der Tiroler Stephan Embacher führte nach dem ersten Durchgang ex aequo mit dem Japaner Ren Nikaido, gefolgt von Lokalmatador Jan Hörl. Tourneedominator Domen Prevc lag als Vierter mit 2,5 Punkten Rückstand in Lauerstellung und legte im Finale mit 128,0 Meter (Hillsize) vor. Ren Nikaido (24) erreichte die selbe Weite und sprang damit zu seinem ersten Weltcupsieg, einen halben Punkt vor Prevc (26). Embacher (19) sprang als Letzter Springer einen halben Meter kürzer und fiel damit auf den dritten Platz zurück. Sein Rückstand betrug 0,8 Punkte. Jan Hörl wurde mit einer Weite von 126,0 Meter Vierter, Daniel Tschofenig Sechster. Das Bergiselstadion hat noch nie einen so jubelnden und strahlenden Sieger aus Japan erlebt. Nikaido flippte nach seinem ersten Weltcupsieg völlig aus.
Unmittelbar nach Beendigung des Bergiselspringens reiste Niklas weiter zum Tourneefinale nach Bischofshofen, mit der Gewissheit im Kopf, dass er auch im Anschluss an die Tournee dem COC-Team angehören werde. Auch in Bischofshofen eröffnete Niklas Bachlinger mit der Startnummer 1. Die Veranstaltung mit 12300 Zuschauern am Finaltag war ebenfalls ein Spektakel, jedoch etwas familiärer. Besucher in der Familyzone hatte direkten Kontakt zu den vorbeigehenden Athleten und es gab ua. auch für den Bregenzerwälder viele Umarmungen und Autogrammwünsche. In der Qualifikation am 5. erreiche Niklas erneut den 34. Rang und erntete den Schweizer Sandro Hauswirth, der sich während der Tournee in immer besserer Form präsentierte, als K.o.-Gegner. Beim Trialsprung unmittelbar vor dem Showdown gelang dem Schoppernauer mit einer Weite von 123,5 Meter ein sehr guter Sprung. Er fand sich in der Liste als 24. wieder und hatte sich damit sicher große Hoffnungen gemacht, den Finaldurchgang erreichen zu können. Der erste Weltcuppunkt war immer noch ausständig.
Leider war dann sein Wettkampfsprung der Schlechteste in den vergangenen vier Tourneetagen. Niklas sagte bereits nach Innsbruck, dass seine Leistungsfähigkeit nur bei 90% sei und seine Beine nicht besonders spritzig. Vom Anlauf bis zur Ausfahrt passte nichts zusammen. Ein km/h weniger Anlaufgeschwindigkeit als die Spitze, wenig Höhe nach dem Schanzentisch und eine verpatzte Landung bei 119,5 Meter (K-Punkt 125 Meter, 47,5 Wertungspunkte) ließen keinen Funken Hoffnung, den Finaldurch irgendwie zu schaffen. Niklas Bachlinger beendete seine erste Vierschanzentournee in Bischofshofen mit dem 40. Platz. In der Gesamtwertung der Vierschanzentournee 2025/26 erreichte er den 53. Platz, konnte jedoch in kurzer Zeit sehr viele und für seine Entwicklung imens wichtige Erfahrungen sammeln. Der Weltcup ist einfach ein Stockwerk höher, als der Continentalcup, die Tournee zwei.
Unmittelbar nach Beendigung des Bergiselspringens reiste Niklas weiter zum Tourneefinale nach Bischofshofen, mit der Gewissheit im Kopf, dass er auch im Anschluss an die Tournee dem COC-Team angehören werde. Auch in Bischofshofen eröffnete Niklas Bachlinger mit der Startnummer 1. Die Veranstaltung mit 12300 Zuschauern am Finaltag war ebenfalls ein Spektakel, jedoch etwas familiärer. Besucher in der Familyzone hatte direkten Kontakt zu den vorbeigehenden Athleten und es gab ua. auch für den Bregenzerwälder viele Umarmungen und Autogrammwünsche. In der Qualifikation am 5. erreiche Niklas erneut den 34. Rang und erntete den Schweizer Sandro Hauswirth, der sich während der Tournee in immer besserer Form präsentierte, als K.o.-Gegner. Beim Trialsprung unmittelbar vor dem Showdown gelang dem Schoppernauer mit einer Weite von 123,5 Meter ein sehr guter Sprung. Er fand sich in der Liste als 24. wieder und hatte sich damit sicher große Hoffnungen gemacht, den Finaldurchgang erreichen zu können. Der erste Weltcuppunkt war immer noch ausständig.
Leider war dann sein Wettkampfsprung der Schlechteste in den vergangenen vier Tourneetagen. Niklas sagte bereits nach Innsbruck, dass seine Leistungsfähigkeit nur bei 90% sei und seine Beine nicht besonders spritzig. Vom Anlauf bis zur Ausfahrt passte nichts zusammen. Ein km/h weniger Anlaufgeschwindigkeit als die Spitze, wenig Höhe nach dem Schanzentisch und eine verpatzte Landung bei 119,5 Meter (K-Punkt 125 Meter, 47,5 Wertungspunkte) ließen keinen Funken Hoffnung, den Finaldurch irgendwie zu schaffen. Niklas Bachlinger beendete seine erste Vierschanzentournee in Bischofshofen mit dem 40. Platz. In der Gesamtwertung der Vierschanzentournee 2025/26 erreichte er den 53. Platz, konnte jedoch in kurzer Zeit sehr viele und für seine Entwicklung imens wichtige Erfahrungen sammeln. Der Weltcup ist einfach ein Stockwerk höher, als der Continentalcup, die Tournee zwei.
Niklas hat seinen Sprung im Anschluss ganz klar analysiert. „Ich habe meine Leistungsfähigkeit vom Sommer nicht verloren. Ich muss nur mein Vertrauen wieder finden. Ich war in der Anlaufspur nicht locker, dann bin ich den ganzen Flugteil hinten nach und springe mit Rückenlage auf. Da ist es schwierig, die Ski unter Kontrolle zu halten. Und jeder Wackler wird auf höchster Ebene gnadenlos bestraft. Ich weiß, dass ich es besser kann und werde das gemeinsam mit meinen Trainern in den Griff bekommen.“
Das Abenteuer Vierschanzentournee 2026 wird für Niklas in der Statistik mit Platz 36 in Innsbruck und 40 in Bischofshofen sowie mit Platz 53 in der Tournee-Gesamtwertung aufscheinen. Dieses priviligierte Erlebnis und der Profit aus den vier Tourneetagen haben für den Wälderadler jedoch einen unschätzbaren Mehrwert.
Kaum war der Pokal an Tagessieger Daniel Tschofenig (vor Prevc und Ryoyu Kobayashi) und der goldene Adler an den Gewinner der 74. Vierschanzentournee, Domen Prevc aus Slowenien, übergeben, reiste Niklas Bachlinger weiter zum Flughafen München, wo das ÖSV COC-Team am folgenden Morgen die lange Reise zur Asientour nach Sapporo und anschließend nach Peking/Zhangjiakou antrat.