Keine ausgewählt
Johannes Pölz vom SC Schwarzenberg war, nach seinem etwas ruppigen Saisonstart in Rasnov, am Wochenende 19./20. September beim FIS Cup im tschechischen Frenstat im Einsatz und zeigte dort bereits eine merkliche Leistungssteigerung. Auf der Normalschanze HS 106 fühlte sich der 20-jährige Schwarzenberger gleich etwas wohler, als auf der „Gugelhupfschanze“ in Rumänien. Freitagvormittag überzeugte Jo gleich einmal mit Rang 2 und 1 im Training und führte den anschließenden Wettkampf nach dem ersten Durchgang, trotz Windnachteile, mit knapp einem Meter Vorsprung auf den Polen Amilkiewicz an. Im Zweiten sprang er mit 99,5 Meter dieselbe Weite, was in diesem Fall um fünf Meter zu kurz war und im Endklassement nur für Platz sieben reichte. Den Sieg holte sich sein Teamkollege Simon Steinberger vor den Polen Tomasz Pilch und Tymoteusz Amilkiewicz. 
 
Am Samstag setzte sich der Tiroler Jakob Steinberger vor Amilkiewicz und seinem Zwillingsbruder Simon durch. Johannes Pölz lag nach dem ersten Durchgang hinter den beiden Steinbergers auf dem aussichtsreichen 3. Rang, musste im Finaldurchgang jedoch noch zwei Springer passieren lassen. P5 im Endklassement war jedoch eine weitere Steigerung. So kann Johannes zuversichtlich in die Zukunft schauen und kommendes Wochenende, sofern es seine Trainer für richtig halten, mit Niklas Bachlinger in Hinterzarten eine „Wälder Duo“ bilden. Jo beim FIS Cup Freitag und Samstag, Niklas beim COC Samstag und Sonntag. Und damit stehen die Chancen gut, dass auch eine kleine Fanabordnung aus dem Bregenzerwald in Hinterzarten anzutreffen sein wird.