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Olympiasieg für Johannes Strolz

Olympiasieg für Johannes Strolz

Johannes Strolz vom SV Warth feiert in der Kombination bei den Olympischen Spielen in Peking einen historischen Erfolg. 34 Jahre nach seinem Vater Hubert holt auch er Olympia-Gold in der alpinen Kombination.

Den Grundstein für seinen Erfolg legte Strolz bereits in der Abfahrt. Mit einer grandiosen Fahrt lag er zur Halbzeit der Kombination mit nur 0,75 Sekunden Rückstand auf den Führenden Alexander Aamodt Kilde auf Rang vier. Im Slalom krönte er sich dann mit überlegener Laufbestzeit zum Olympiasieger. Silber geht an den Norweger Aleksander Aamodt Kilde (+0,59), Bronze holt der Kanadier James Crawford (0,68).

2021 aus ÖSV-Kadern gestrichen

Im Frühjahr 2021 war Strolz aus den ÖSV-Kadern gestrichen worden und musste sich fortan in Eigenregie um Vorbereitung und Training kümmern. Seine Skier präpariert Strolz in dieser Saison selbst – auch in China, wiewohl er bei den Abfahrtslatten auf das Know-how der Serviceleute seiner Markenkollegen Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr zurückgreifen konnte.

Mit seinem ersten Weltcup-Sieg, den er sensationell im Jänner in Adelboden im Slalom realisierte, katapultierte er sich auf die größere Bildfläche und machte sich auch für die Olympia-Aufstellung unverzichtbar. Dass er beim Großereignis auch die Kombination in Angriff nehmen konnte, wurde erst am letzten Drücker möglich, nachdem Strolz am 13. Jänner kurz vor der Deadline im Europacup in Tarvisio die nötigen FIS-Punkte für die Abfahrt gesammelt hatte.

Vater Hubert holte ebenfalls Gold in der Kombination

Sein heute 59-jähriger Vater hat zwar nur ein Weltcup-Rennen gewonnen (Kombination 1988) holte aber bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary Gold in der Kombination und Silber im Riesentorlauf. Er hätte es auch beinahe geschafft, als erster Alpiner einen Olympiasieg zu wiederholen. Doch im entscheidenden Lauf des Kombi-Slaloms bei den Spielen 1992 in Albertville schied er kurz vor dem Ziel überlegen in Führung liegend aus. Sieben Monate später erblickte Sohn Johannes das Licht der Welt.

Der Raiffeisen SC Bregenzerwald gratuliert Johannes zu diesem sensationellen Erfolg!

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SCBW-Alpintruppe stark in die Saison gestartet

SCBW-Alpintruppe stark in die Saison gestartet

Nach den großartigen Erfolgen im Weltcup, den starken Auftritten im Europacup und im FIS-Bereich, haben sich auch die SchülerläuferInnen des Raiffeisen-Schiclub Bregenzerwald zum Saisonstart stark präsentiert.

Bisher wurden auf Landesebene fünf Rennen gefahren, weiters waren auch bei den ÖSV-Testläufen in Fügen/T Läufer aus dem Bregenzerwald erfolgreich am Start. In Fügen war der SCBW durch Laura Beer (Slalom 5./ RTL 4.), Leo Bereuter (SL 1./ RTL 7.) und Joel Dietrich (SL 21./ RTL 20.) vertreten.

Beim Kids Junior Race (Slalom), das im Rahmen der Hahnenkammrennen in Kitzbühel stattfand, erkämpfte sich Antonia Muxel vom SV Reuthe den dritten Rang, und war somit schnellste Österreicherin.

Bei den VSV-Rauch Landesrennen holten sich die Wälder zahlreiche Top-Ten Platzierungen und insgesamt 18 Podestplätze, davon sieben Siege, welche durch Laura Beer (1 Sieg) WSV Au, Leo Bereuter (1) SV Mellau, Jakob Heim (1) WSV Andelsbuch, und Antonia Muxel (4) SV Reuthe, erzielt wurden.

Aufgrund ihrer Leistungen konnten sich 10 LäuferInnen des SCBW für die ÖSV-Testrennen in Göstling am Hochkar qualifizieren, welche Anfang Februar stattfinden. Somit stellt der Raiffeisen-Schiclub Bregenzerwald einen beachtlichen Teil des Teams aus Vorarlberg.

Starter SCBW beim ÖSV-Testrennen in Göstling/NÖ:
Nina Metzler (SC Egg)
Laura Beer (WSV Au)
Elisabeth Walch (SC Schwarzenberg)
Franziska Leitner (SC Schröcken)
Antonia Muxel (SV Reuthe)
Oskar Moosbrugger (WSV Schoppernau)
Jakob Heim (WSV Andelsbuch)
Magnus Muxel (SV Reuthe)
Leo Bereuter (SV Mellau)
Joel Dietrich (WSV Schoppernau)

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Lukas Feurstein ist Junioren-Weltmeister im Riesentorlauf

Lukas Feurstein ist Junioren-Weltmeister im Riesentorlauf

Großer Erfolg für Lukas Feurstein! Der Mellauer holt sich bei den Juniorenweltmeisterschaften im bulgarischen Bansko nach Silber im Super-G nun Gold im Riesentorlauf. Lukas Feurstein gewann das Rennen überlegen mit 0,72 Sekunden Vorsprung auf den Italiener Giovanni Franzoni. Nach dem ersten Lauf lag der Mellauer noch auf Platz zwei, mit einem perfekten zweiten Lauf distanzierte Feurstein die Konkurrenz noch deutlich.

„Gratulation zu den beiden Medaillen. Die Strecken in Bansko erfordern hohes technisches Können. Feurstein hat es in beiden Rennen geschafft. Nach verletzungsbedingten Pausen in den beiden letzten Jahren hat sich Feurstein wieder an die Spitze herangearbeitet. Begeisterung, Eigenverantwortung, Wille, Mut, Gespür und die Zusammenarbeit in seinem Team (Familie, Trainer) haben in dazu geführt, dass der junge Bursche den Weg zurück an die Spitze geschafft hat. Feurstein arbeitet auf Ebenen sehr professionell“, analysiert VSV-Präsident Walter Hlebayna die beiden Medaillen des jungen Bregenzerwälders.

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